Vision 2026 – was will ich mit meiner Arbeit erreichen?
- Carolin Tetzel
- 19. März
- 2 Min. Lesezeit

Seit 8 Jahren bin ich nun als psychologische Beraterin tätig. Im Jahr 2018 hat auch mein erstes Schreibseminar stattgefunden. Seit 2022 gebe ich Kurse in Selbstfürsorge – mittlerweile auch in Kommunikation und Biografiearbeit.
Wer in dieser Branche arbeitet, möchte Menschen helfen, unterstützen, da sein, Veränderung ermöglichen – na klar! Aber was ist mein konkretes Ziel? Was ist mein innerstes Anliegen, mein Antrieb? Mit diesen Fragen im Kopf und viel Sonne im Gesicht habe ich mich an den Schreibtisch gesetzt und meine Vision 2026 erarbeitet!
Und das Ergebnis? Bei der persönlichen Begleitung sind mir bestimmte Aspekte in den Sinn gekommen: Ich möchte, dass sich Menschen frei und leicht fühlen, dass sie Sicherheit erfahren, Mut haben, Tatkraft entfalten, dass sie sich am richtigen Ort fühlen. Und überhaupt, dass sie fühlen. Und ich möchte sie bei einschneidenden Erlebnissen in ihrer Trauer begleiten.
Und meine Seminare? Die Selbstfürsorge bildet schon längere Zeit einen Schwerpunkt meiner Arbeit und damit den Ausgangspunkt. Ich möchte dabei helfen, dass Menschen Sorge für sich tragen. Das hat mit Eigenverantwortung und viel Selbstreflexion zu tun. Deshalb ist Selbstfürsorge auch ein Stück weit Biografiearbeit, die sehr tief gehen kann bis hin zu unseren Glaubenssätzen und Kindheitserinnerungen. Auch die Selbstdisziplin spielt eine Rolle. Selbstfürsorge bedeutet im weiteren Sinn: Ich halte mich gesund, um meinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten zu können. Ich sorge für mich, ich sorge für Dich! Denn wir leben nicht allein, sondern sind in einem sozialen Gefüge eingebunden.
Und dann ist da noch die Sache mit der Gewaltfreien Kommunikation, zu der ich eine immer größer werdende Leidenschaft entwickle. Ich weiß auch, warum. Genau hier, in der Gewaltfreien Kommunikation, verbinden sich die Elemente: Selbstfürsorge und Kommunikation. Denn für beides brauche ich eine große Kenntnis über meine Gefühle und Bedürfnisse! Und ich benötige den Wunsch, sich mit anderen (und mit mir) verbinden zu wollen. Ein Leben in Kooperation und Verbundenheit, statt in Macht, Kampf und Missbrauch!
Beide Konzepte zielen darauf ab: angelernte, alte Muster zu durchbrechen!
Zurück zu meiner Vision: Ich möchte Menschen davon überzeugen, Dinge anders zu sehen, zu denken und zu kommunizieren! Dazu nutzen wir den Zugang zu unseren Gefühlen, unserem Innersten! Ich möchte, dass sich Menschen Ziele setzen, mit denen sie sich identifizieren!
Ich möchte, dass Menschen ins Machen kommen!
Immer wieder höre ich von Seminarteilnehmer:innen und Klient:innen, die Welt spielt verrückt, negative Nachrichten erdrücken uns, wir haben selbst keinen Einfluss, etwas zu verändern!
„Komplexität ist Gift für die Motivation“ ist ein genialer Satz des amerikanischen Psychologen Dr. Benjamin Hardy. Wir können uns Dinge einfacher machen, aufdröseln, in kleine überschaubare Portionen aufteilen – und damit erkennen, dass wir sehr wohl handlungsfähig sind!
Meine Vision? Ich möchte Menschen dazu motivieren, diese Handlungsfähigkeit zu erkennen. Wir können lernen, auf eine Weise zu leben und zu kommunizieren, die uns wirklich entspricht. Wir können uns selbst offen ausdrücken und anderen richtig zuhören! Damit verändern wir Sichtweisen, üben Eigenverantwortung und Zuversicht!
In den Konzepten von Selbstfürsorge und gewaltfreier Kommunikation liegt ein ungeheures Potenzial verborgen.
Mein Antrieb ist es, mit Euch dieses Potenzial zu entfalten – für mehr Zufriedenheit im Leben und ein besseres Miteinander. Könnt Ihr fühlen, was ich meine?




